Zum 4. Advent , 19.12.2021

Remember, you are love, remember, you are de-light, remember you are peace, remember you are magic….remember you are all you want in a piece of heaven on earth….

Ich wünsche Dir einen wundervoll gesegneten 4. Advent.
Alles Liebe
Isabelle

(Text und Foto Isabelle Hassan)

#liebenskunst vom 15.12.2021 – Die Sache mit der Schuld

Heute kommt hier ein Thema zum Tragen, von dem ich annahm, bereits genug geschrieben zu haben…Doch es will.

Es geht um das Thema SCHULD.

Ich habe das Gefühl, dieses Land, andere möglicherweise auch, hat durch eine Vielzahl seiner Menschen, noch ein Thema damit.

Die „Schuld“ der Vergangenheit, der Eltern den Kindern gegenüber und umgekehrt, zu arm, zu reich, dick oder dünn, zu viel oder zu wenig…Zeit, Geld, Aufmerksamkeit, Liebe…, die Schuld am Leid i oder Leben Anderer in jedweder Form …und immer war jemand da, der sie , bewusst oder unterbewusst aufgenommen, angenommen , übermittelt oder weitergegeben hat.
Und dann noch die Schulden, die Menschen selbst „in Auftrag“ gaben.

„Du bist Schuld…!“
„ Ich bin Schuld…“

Doch es reicht.

Schuld wiegt schwerer, als ein Stein.
Das Gefühl von Schuld drückt nieder, den Menschen, der sich schuldig sieht und den er schuldig macht.

Wie ein Stein den Schmetterling.

Dabei ist Schuld eine Illusion. Es ist die Übertragung von eigenen Problemen, Ängsten, Wut , Aggression, etc. auf einen ANDEREN Menschen oder eine Institution.

Und wer sich schuldig fühlt, von Generation zu Generation, lebt die Probleme der Anderen, die diese ihr/ihm aufgebürdet haben oder die der Mensch ÜBERNOMMEN hat.

Als wolle der Schmetterling den Stein zum Fliegen bringen.

Sobald wir das erkennen, können wir Ballast abwerfen zugunsten von Liebe, Mitgefühl und SELBSTVERANTWORTUNG.

Wir sind der Schmetterling, der den Stein zum Erkennen nutzt, Kraft zu schöpfen und von dort aus in eine neue, leichte,freie Welt zu fliegen.

Schuld, Vergangenheit und Ballast abwerfen machen unser Herz und unsere Seele FREI…frei für ein neues, glückliches und leichtes Leben .

Und JA, wir SIND frei. So, wie der Schmetterling, zu dem wir uns entfalten, sobald wir durch unsere eigene „Hülle“ gehen.

Wie wäre es mit „Ich bin frei! Ich bin frei von Schuld an Dir und mir. Ich bin frei.“

Herzensgrüße
Isabelle

(Text und Foto Isabelle Hassan)

#liebenskunst vom 10.12.2021 – One Moment in Time

One Moment in time

Alles, was wir wirklich haben, ist dieser Moment.
In ihm ist alles Leben. Vom Anfang bis zur Ewigkeit.
Alles Glück, alles Leid, alle Freude…alle Liebe.

Womit füllst Du den Moment, Dein Leben?
Und was ist Dein Lebenssinn?
Auf was möchtest Du zurück schauen, wenn eines Tages doch der Moment des Abschieds kommt?
Was ist für Dich dann ein wahrhaft erfüllt gelebtes Leben?

Ist es das Rennen, Hetzen, Laufen, das Immer Mehr, ohne zu verschnaufen, das Hier und Da präsent, gelobt und anerkannt. oder ist es ganz was Anderes, das dann Dein Herz erfüllt?

Die Nähe, Freude, Wärme,…., die Du gespürt hast zu Dir selbst, dem Leben, den Menschen, Tieren, der Natur und allem, was da ist….in jedem tief empfundenen, ganz besonderen und einzigartigen Moment…

So dass am Ende LIEBE Dir den Sinn des Lebens schenkt.

(Text und Foto Isabelle Hassan)

#liebenskunst vom 08.12.2021 – Auszeit

Auszeit

Manchmal eine Auszeit nehmen, bei all dem , was drumherum geschieht. Einfach eine Kerze anzünden, Tee trinken und „nur“ das.

Und wenn doch jemand kommt und will…ausschalten, abschalten, anhalten.
Es sei denn, DU willst.

Druck funktioniert nur so lange, bis wir deutlich und aus dem Herzen spüren NEIN.

Alles Liebe in Deinen Tag
Isabelle

#meinherzschreibtgeschichten 2 vom 07.12.2021 – Die Schokolade hält, was sie verspricht

Heute ist so einer dieser Schokoladentage. Manchmal vergehen Monate, bis ihr süßer Ruf, mein Ohr erreicht.
Und dann kommt ein Tag, wie heute und plötzlich lockt es ganz deutlich aus der Dose heraus, als wollte sie ihr süßes Versprechen einlösen mit einem „nimm mich, ich mach dich glücklich, weißt du noch?“.
Verführung gelungen. Heute jedenfalls.

Dabei wollte ich nur Knöpfe annähen, zusammen fügen, was zusammen gehört.
Versprechen. Als hätte der Knopf sein Wort gebrochen und den sicheren Halt verloren, den das Garn ihm gab.

Ver-sprechen. Im Grunde ganz eindeutig doppeldeutig.
Schon vor Jahren habe ich es aufgegeben,, weil ich erkannt habe, wie wenig es doch halten kann . Worte, getroffen aus dem Moment, der Situation…und dann Enttäuschung, weil Ver-änderung dazwischen kam.

Versprechen sollen und wollen Halt geben, ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität.

Ver-sprechen. Ver-such…heisst, es kann sein, dass es misslingt. „Sorry, ich habe mich versprochen“, wenn ich das „falsche“ Wort gesprochen habe.
Und dann soll ein Versprechen ewig halten?

Vielleicht gehts darum, den Halt zunächst in uns selbst zu finden, wie auch das Glück, anstatt uns auf Versprechen zu ver-lassen.

Dann kann versprochen sogar versprochen zu unserer eigenen Stabilität beitragen.

Die Schokolade jedenfalls hält, was sie verspricht. Für den Moment ; ) Der Knopf…?

Und ob ich nochmal etwas verspreche….wer weiß? Wenn es aus dem tiefsten Inneren meiner Seele kommt….

Alles Liebe
Isabelle

#meinherzschreibtgeschichten vom07.12.2021 – Und alles wegen dem König

Und alles wegen dem König…

Es waren fein von Hand bemalte Porzellanfiguren, die sich zum Heiligen Abend in der Krippe aus Holz und Stroh einfanden, friedvoll, schlicht und schön…eine Harmonie, die die Herzen der Familie fand. Alle mochten sie, die Kinder und die Eltern auch.
So lange, bis der dritte König mit einem Bruch zu Boden ging. Ohne jede Heilungschance.
Grande Katastrophe! Was tun? Ein neuer König musste her! Und zwar schnell.

Damals gab es noch den kleinen Spielzeugladen und so machte sich die Mutter auf den Weg, einen neuen, heiligen König zu finden.
Die Katastrophe war noch größer, als sie nach Hause kam.
Der König war anders, aus Holz und viel zu riesengroß für die Krippe, wie die Kinder fanden.
Doch es war Weihnachten und so wurde er, mit einem leichten Murren, aufgenommen.

Dieser andere König jedoch eröffnete der Krippe eine neue Welt.
Plötzlich hielten Igel, Wolf, Salamander, Frösche, Zebras und Giraffen zusammen mit allerlei anderem Getier und Menschen natürlich auch,Einzug auf dem Tisch, der jedes Jahr zum Heiligen Feste im Wohnzimmer der Familie stand. Und es wurden von Jahr zu Jahr mehr…

Alle bunt gemischt. Klein und groß, Porzellan und Holz, jedes für sich ein ganz besonderes Unikat.

Ob das wohl der Sinn der Krippe war? Dass ALLE sich friedvoll zum Fest der Liebe einfanden…Wolf neben Schaf, Kamel neben Schnecke, Hirsch und Eisbär, einfach wirklich ALLE.

Und dazwischen das Kind. Das an den Ursprung erinnert.

Am Anfang war die Liebe…und alles Eins…und ist es auch heute noch, auch wenn wir es manchmal scheinbar vergessen haben…

(Text und Fotos Isabelle Hassan)