Der Wind hatte die Farbe
von Träumen
die dahin zogen
wie weiße Wolken
und sie suchte
sich einen
aus.
Isabelle
Der Wind hatte die Farbe
von Träumen
die dahin zogen
wie weiße Wolken
und sie suchte
sich einen
aus.
Isabelle
Sometimes
it‘s less the loud ones
but the quiet moments
touching our soul.
Isabelle
Erbstücke
Es gibt sie, diese Dinge, die wir kaum jemals kaufen können und gerade deshalb sind sie von besonderem Wert.
Ein feiner Faden in der Hand einer Frau, ein Muster, geduldig Loch an Loch zusammengeführt und aneinander gereiht. In edlem Leinen, gedacht für die Ewigkeit.
Wer nimmt sich dafür heute noch Zeit?
Alleine schon das Material eine Kostbarkeit.
Und dann schlägt das Leben einen andere Richtung ein.. Der Faden bleibt zurück, das Ende ist weit.
Lange liegt das Tuch, bis es in die Hände einer anderen Frau übergeht und in ein neues Zuhause reist.
Endlich wird es gewaschen, gebügelt, seine Details dem Auge und sanften Händen vertrauensvoll offengelegt.
Eine Geschichte, die sich weiter webt.
Und so wird „Alt“ und „Neu“ zusammengefügt. Das Band der Familie, das sich wie ein unsichtbarer Faden in unsere Herzen legt.
Möge es voller Segen sein und Liebe, die uns trägt und wachsen lässt, zu unseren Wurzeln zurückkehren, annehmen, diejenigen, die vor uns waren und die mit uns sind, in Frieden und Verbundenheit und damit letztlich auch uns selbst.
Das edle, fein gewebte Tuch……vertrauensvoll in unsere Hände gelegt, wie unser Leben. Ein Geschenk.
Die Liebe, die uns verbindet und lebendig hält.
Isabelle
Nachtrag: In diesen Tüchern steckt soviel mehr, als unsere Augen erfassen und unsere Hände sehen.
Meine Katzen lieben sie. Sei es auch nur ein Zentimeter, eine Ecke freier Raum, beseelen sie sie mit ihren Körpern, schmiegen sich an, kuscheln sich drauf und schon schlafen sie.





Wenn Du etwas aufgibst, das Du aus ganzem Herzen liebst, nur weil etwas scheinbar besser, größer, mächtiger als Du ist, wird es vielleicht immer etwas geben, das genau diesem Bild entspricht.
Bis Du erkennst, dass das Einzige, was Dich in Wirklichkeit blockiert,
Du selber bist.
Isabelle
Life always leads us
where we are meant to be.
Isabelle

















New Plans grow in silence.
Without rushing our thoughts.
Isabelle 🩷
Das Erbe
Vor kurzem kam sie zu mir zurück, diese Puppe, die „eigentlich“ die Puppe meiner Tante ist.
Und mit ihr eine Geschichte…
Es ist die Familie, aus der wir gekommen sind, das Erbe, das uns einst auf den Weg gegeben wurde, unser Leben, was wir genommen haben, gelassen und was letztlich bewusst geblieben oder zurückgelassen ist.
Der Mensch, die Frau, der Mann, der daraus gewachsen und hervorgegangen und besonders die/ der wir heute sind.
Und da ist dieses Erbe, das auf die eine oder andere Weise angenommen sein will, weil es ein Teil von uns ist. Und sei es, damit wir bewusst entscheiden, was daraus wird.
Wie diese Puppe, die heute bei mir sitzt.
Ihr Anzug wurde mit den feinsten Nadeln noch von meiner Großmutter gestrickt. Ebenso filigran und ausgewählt sind die Details.
Jemand hat etwas mit Liebe gemacht. Ebenso, wie die Kleider, an denen sie in stundenlanger Arbeit sitzt.
Etwas, das wärmt und mitgegeben ist.
Ebenso, wie das Stricken. Menschen haben sich mit Besonderem gekleidet und geschmückt.
Wohl auch, weil Qualität und Haltbarkeit von kaum ermesslichem Wert war und heute immer noch ist.
Und da bin ich, am Ende eines schönen Tages, mit lieben Freundinnen und Freunden, an einem langen, alten, reich gedeckten Tisch.
Der wie das Leben selbst ist. Das Fundament aus stabilem Holz, das für ein Leben gezimmert ist.
Was wir daraus machen, ihn wie auch immer bestücken, mit wem auch immer daran sitzen, ob wir genießen , glücklich sind, dankbar und erfüllt, liegt in unserer Schöpfung, wie das Leben in unserer Hand.
Und was bleibt, am Ende dieses Tages, ist mein Dank.
Von Herzen
Isabelle 🩷
Danke für den ganz besonderen, gestrigen Abend und liebe S. für Dein Bild. Danke, dass es uns gibt und das tiefe Wissen, dass wir Alle, genau so und mit unseren Geschichten, einzig sind ✨



Verwunschene Paradiese
Heute ist so ein Tag, an dem es an der einen oder anderen Ecke etwas zu schnippeln gibt.
Hier etwas Trockenes, da eine Schöne, die ihre Arne zu fest um ihre Nachbarin schlingt, dort ein Zweig, unter dem man den Weg kaum erkennt und der schön zu begehen ist…
Ich liebe diese verwunschene Gärten, in denen Du einen Kater erst siehst, wenn Du mit ihm auf Augenhöhe bist.
Und in denen immer noch Platz für träumende Igel und tanzende Schmetterlinge ist.
In diesem Jahr sehe ich einmal mehr, dass der Garten entscheidet, was bleibt oder nicht. Was den Gezeiten und Verhältnissen entspricht. Wie kostbar auch Schattenplätze sind. Wie in jedem Baum oder Strauch Leben ist und mancher „tote“ Ast einen „lebendigen“ stützt.
Auch wenn die ein oder andere Blume um die Ecke sitzt, weiß ich doch bei den meisten der Schönen, dass genau dort ihr Lieblingsplatz ist.
So reifen beim Streifen Ideen, wie wir zusammen in die Zukunft blicken, der Garten und ich….
Isabelle 🌸
















Vergangene Nacht war ich eine gefühlte Ewigkeit hellwach.
Dabei sprudelten plötzlich Ideen für den neuen Tag.
Eine davon, war, Eis zu machen. Aus Zutaten, die ich habe, etwas zu zaubern, das lecker schmeckt.
Et voilà, die ersten Creationen:
Einmal Halwa-Eis aus Soyajoghurt, Halwa und roten Johannisbeeren und einmal Kokoseis mit Banane, Melone, jungem Apfel und 1/2 Zitrone mit Schale 🍋
Dem Halwa Eis habe ich noch Granatapfel-Melasse (Orientladen) beigefügt. Ich mag die Kombination.
Das Kokoseis hat zusätzlich Kokosraspel, 1 EL Kokosöl, frische Minze und Ahornsirup.
Alle Zutaten nach Gefühl und von den Joghurts (Bsp. Sojade und Alnatura) jeweils ein Becher, dazu je 1/2 Hafercuisine o.ä.
Inzwischen habe ich beide probiert und es gibt sie sicher nochmal in weiteren Variationen ☺️
Dabei hat sich wieder gezeigt, wie gut es doch ist, im Schrank gewisse Schätze beizubehalten, im Vertrauen, dass ihr großer Auftritt nochmal kommt✨
Diesmal meine Crème BruléeFörmchen, die, neben den geraden Gläschen, geradezu prädestiniert dafür sind 😊
Auf einen weiterhin schönen Sommer mit all den köstlichen Genüssen, die er bringt ☀️
Isabelle


AtemPause
In diesem Jahr hat der Garten soviel Sommer, dass es eine Freude ist, hier zu sein.
Die ersten Äpfelchen gehen zu Boden, klein, vom alten Baum, als würden sie die alten, runzeligen ablösen wollen, ihr zart säuerlicher Duft – ein Traum.
Mir gefällt der Gedanke, wie alles Hand in Hand reift und ich sehe Mr. Lucy auf der ApfelKiste brüten, als wolle er der Vater ihrer Kinder sein.
Und da sind sie nun, die Neuen, im Frühstück, köstlich, erfrischend und nebenbei die Schalen von Zitrone und Orange mit zarter Minze in Wasser, ein leichter Genuss für zwischendurch und obendrein.
Denn heute ist Gartenzeit.
Der Moment, die wilde Wiese zu stutzen, damit das junge Grün im nächsten Regen wieder zu saftigen Pflänzchen reift.
Dazwischen bleiben einige filigrane Wiesenschönheiten, denen der Wind spielerisch durch die leichten FederKleidchen streift.
Und irgendwo geschieht immer etwas. Ein leuchtender Falter flattert vorbei auf seiner Tagesreise, begrüßt die schönen Wilden und seien sie auch noch so klein.
Ein Vogel, der um die Ecke seinen Morgengruß pfeift.
Die alte Leiter lehnt gelassen am großen Baum, erzählt Geschichten von herzig roten Kirschen und Vergangenheit….
Auf ihr wandelt des nachts in hohe Lüfte so mancher SommerTagundNachtsTraum.
Wer da wohl im Astloch wohnt?
So viele Tiere tummeln sich hier, in den Gräsern, Gestrüppen, unter Hecken und Sträuchern, im nur scheinbar toten Holz….und doch war es an der Zeit, ein wenig einzugreifen, im Zusammenspiel, leicht.
Das Neue entsteht im Vorübergehen….noch ist Wachstum, Blüte, Früchte, die reifen….Sommer, der auch durch unsere Haare und über unsere dankbaren Körper streift….
Und ich genieße diesen Sommer, wandle durch seine lichte Zeit, nehme ihn mit allem, was ich bin und er ist, in mir auf, träume in seinen Armen durch die Nächte, öffne mein Herz und die meinen weit….ganz weit….
Isabelle











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