Und da war Nici…, 04.08.2026

Heute möchte ich mit Euch über ein Thema sprechen, das mich in den vergangenen Tagen immer wieder berührt hat.

Wenn Tiere aus unserem Leben gehen.

Überhaupt ist das Thema Tod wohl für Viele verbunden mit einer unfassbar traurigen Schwere und am liebsten blenden  wir es aus.

Dazu erzähle ich Euch eine Geschichte….

Eines Morgens kam meine Tochter und sagte „Mama, im Keller sitzt eine Katze“ und sie war noch sehr klein.

Ein Anruf im Tierheim ließ mich wissen, dass sie auf niemandes Vermisstenliste stand und so durfte Nici bleiben.

Die Katze, die sich kurz nach Nikolaus im Keller fand.

Erst viele Jahre später ergab sich wie beiläufig, dass meine Tochter sie selbst dorthin gesetzt hatte, nachdem sie sie hatte vor Nachbarstüren schreien hören.

Und Nici war eine dieser Seelenkatzen, die uns durch alle Zeiten und Gezeiten begleiten, ein Leben lang.

Ich hatte mir immer gewünscht, sie würde 18 Jahre bleiben.

Und Nici blieb 18 Jahre, einen Monat und ein paar Tage.

Etwa einen Monat bevor sie ging, ließ sie mich wissen, es wäre bald an der Zeit…

Ich verbrachte Nächte mit ihr, bis es ihr wieder etwas besser ging, doch ich war vorbereitet….

Vorbereitet, dass der Moment kommen würde, dieses kleine, zarten Wesen ein Stück auf ihre letzte Reise zu begleiten.

Innerlich hatte ich sie darum gebeten, ebenso wie bei der Geburt ihrer Kinder, die sie in einer Nacht mit mir ins Leben brachte.

Und dann kamen diese letzten Tage. Ich verbrachte jede Minute mit ihr, die uns gegeben war.

Oft mit einem sanften rot-weißen Kater an unserer Seite, der wie ein leiser Engel in ihrer Nähe war.

Sie hatte das Essen eingestellt, der kleine Körper noch leichter als vorher. Ihr Platz am Kamin, in meine alte Weste gehüllt. 

In diesen Momenten legte ich sie auf meinen Bauch, den Kopf an die Brust, hielt sie lange, ließ sie alles wissen, fühlen, was wichtig war.

Und dann kam der Tag, an dem ich beim Aufstehen wusste, …Sie hatte auf mich gewartet. 

Ein letztes liebevolles Streicheln ihres zarten Körpers, der uns so lange gegeben war…und ich wusste, dass ich sie in diesem Moment liegen lassen sollte, eingekuschelt in meine alte Weste, damit sie bereit war…[…]

Es war der Moment, in dem Nici über ihre eigene Schwelle trat.

Ein friedvoller Moment, voller Tiefe, Nähe und berührender Intensität und ich war dankbar…

Für all die Jahre, die uns geschenkt waren, ihre Nähe und Vertrauen in so vielen besonderen Situationen und für diesen besonderen Moment mit seinen Tagen davor.

Tiere fühlen diesen Moment und wir tun es auch.

Es war ein natürlicher Weg und er gehörte zum Leben dazu.

Sie hatte gefühlt, angenommen und sich hingegeben. Friedlich. War gegangen. Und wir hatten einander alles geschenkt, was in diesem Leben möglich war.

Und ich danke ihr für diesen Moment, der ein sehr kostbarer in unserer Verbindung war.

Von Frau zu Frau ( und gerne auch für Männer), 01.08.2026

Von Frau zu Frau

Dieses Foto entstand am gestrigen Abend, beim Geburtstag einer lieben Freundin und am liebsten möchte ich heute ein paar Worte für Euch in zärtliche Gewänder kleiden.

Überhaupt trugen fast alle Frauen Kleider, waren darin so hübsch und farbenfroh, dass die Freude umso größer war, sie zu wiederzusehen.

Gerade das finde ich so wertvoll, wenn wir einander mit Anerkennung begegnen und erzählen, wie schön wir sind.

Frauen, die sich schon viele Jahre kennen oder kurz, mit ihren Geschichten, ihren Leben, den Spuren der Erinnerung im Herz und jedesmal, als hätte es diese Zeit dazwischen nie gegeben, weil diese Zeit ohne Bedeutung ist.

Es zählen weder Zahlen, noch was in einem vermeintlichen Alter angeblich üblich sein soll oder ist, noch brauchen wir es uns einreden, um uns vor uns vor uns selbst oder Anderen zu rechtfertigen, da wir uns damit nur „älter“ oder „jünger“ machen, als wir in Wahrheit sind.

Und am wenigsten eine Entschuldigung, wenn wir heute vielleicht auf die eine oder andere Weise „anders“, als in wessen auch immer‘s oder unserer eigenen Erinnerung erscheinen, .nachdem wir bis hierher gewandert sind.

Und genau das ist es. Wir sind immer noch hier.

Mit unseren langen oder kurzen Haaren, egal, wie kurz oder lange schon, und für einige hatte es viele Morgen Mut gebraucht, um am Abend wieder im Bett zur Ruhe zu kommen.

Wir haben unsere Leben in die Hand genommen, Kindern ein eigenes geschenkt, Männer begleitet, Nächte gewacht, in denen wir gern geschlafen hätten….doch vor allem wir haben gesungen, genossen, getanzt, geliebt und gelacht.

Und das ist nur ein Teil vom großen Kuchen, der unser Leben ausmacht.

Und wenn wir heute unsere bunten Kleider tragen, ob kurz oder lang, die hohen Schuhe oder flach, dann lebt in ihnen diese Frau, die ihr Leben bis jetzt, hier und heute mit all den Höhen und Tiefen und ihren Geschichten gemeistert hat.

Dieser Frau gebührt unsere Achtung und unser Respekt.

Danke, Ihr seid wundervoll.
Ich hoffe. ihr seid Euch dessen bewusst.

Schön, dass es Euch und uns gibt.

Genau so, wie wir sind.

Ich wünsche Euch das Beste

Von Herzen
Isabelle 🩷

Treue…, 31.07.2026

Mit dieser Frage schreibe ich heute, noch in der Energie der wunderschönen Mondin in ihrer vollen Pracht von vor zwei Tagen.

Manchmal mag uns das Leben diese Frage stellen oder wir uns selbst.
So viele „To dos“, „Must haves“, so viele Vorgaben, was scheinbar dazu gehört…und dazwischen Du, ich, wir selbst.

Und dann ist da unser Herz und unsere Seele. Tief in ihnen fühlen wir genau….und oft ist es etwas Höheres, für das wir leben, etwas, das uns erfüllt und erhält, wofür wir vielleicht da sind in dieser Welt.

Unser Glück liegt in uns selbst.

Wir entscheiden jeden Tag neu, in jedem einzelnen Moment, was wir leben, wollen und wohin die Reise geht.

Wir entscheiden auch das „Unterwegs“ und wie. Ob wir leiden oder dankbar glücklich sind. Ob der kleine goldene Beutel am Ende eines Tages gefüllt ist von Augenblicken, in denen wir fühlen, wir haben bewusst gelebt und Schönes er-lebt.

An dieser Stelle taucht das Bild von „Lord of the Rings“ vor meinem inneren Auge auf. Ihr kennt ihn sicher alle.

Ja, sie hätten immer wieder aufgeben können, Jede und Jeder Einzelne von ihnen, doch sie hielten fest an dieser inneren Wahrheit, die sie hat aufbrechen und zusammenfinden, -halten lassen.

Sie wussten, wofür und warum und dass Jede/r ihren, seinen eigenen Platz darin hat. Und mit all dem verbunden auch ihr Glück.

Sie wussten, dass die Liebe ihren Platz in dieser Welt hat, der Frieden, die Erfüllung und das Glück. Und dass Jede, Jeder ein Teil davon ist.

Und dann kommt vielleicht genau dieser Moment in uns selbst. Wie entscheidest Du Dich?

Vertraust Du in Deine innere, höhere Weisheit, in Dich selbst?
Und kannst Du Dir selbst treu sein, auch wenn der Boden scheinbar unwegsam ist?

Glaubst Du an Dich?

Kannst Du einfach Die oder Der sein, als die oder der Du gekommen bist? Und für das einstehen, was Du bist und Dich erfüllt?
Fühlst Du, dass Du Teil eines Großen Ganzen bist und das Ganze in Dir ist?

Mit diesen Worten wünsche ich Dir heute einen kraftvollen und segensreichen, erfüllten Tag, der Dir viele leuchtende Momente schenkt.
Alles Liebe
Isabelle 🩷

Und irgendwo…., 25.07.2026

…Und irgendwo hinter den Türen,
da sind wir Alle manchmal weder ausgeschlafen,
noch gekämmt,


doch zwischen Tag und Träumen
spinnt sich der Faden,


der sich unser Leben nennt….

Gedanken…vor der kleinen Brombeerhecke
Von
Isabelle 🌸

Die Chance…, 19.07.2026

Wo sind unsere Verbindungen und was wir tun von Herz erfüllt und wo ausschließlich von Zweck?

Wie steht es um die Dinge, die wir unser Eigen nennen und besitzen?

Wie steht es um uns selbst?

Und was sagt uns das?

Von Zeit zu Zeit kommen diese Momente, in denen wir bewusst wahrnehmen dürfen, innehalten, um hinein zu spüren……wo bin und stehe ich, was gehört zu mir, wie sehe ich mich und wo möchte ich sein, wie möchte ich weitergehen?

Der Rest liegt in uns ..bei Dir und mir.

Als ob wir (wieder) eine Chance erhielten, die zu sein, zu leben und wo wir Zuhause sind …

Isabelle

Eine Frage…, 19.07.2026

Heute möchte ich Dir eine Frage stellen:

Wenn die ganze Welt von Dir abfällt, bist Du Du selbst?

Wir gehen durch so viele Stationen unseres Lebens, zusammen und „alleine“, erleben Höhen und Tiefen, durchwandern sie…geprüft, auf‘s Herz, im Leben und für uns selbst, verwundet und innerlich, äußerlich geheilt, gestärkt.

Wir sammeln Erfahrungen, Erkenntnisse, erweitern… uns selbst und unser Bewusstsein, entfalten, verwirklichen uns selbst und unsere Träume…wie Perlen…LEBEN…uns jeden Tag neu.

Etwas in uns bleibt…begleitet uns, über Hügel und Täler, Berge, zu neuen Horizonten hinauf, in Tiefe und grenzenlose Weite hinein und hinaus…

Wir sammeln und tun Dinge, definieren uns… vermeintlich …um am Ende (doch) die zu sein, die wir in Wahrheit sind.

Weder das, was wir haben, tun, noch unsere Gedanken definieren uns.

Und was ist das Ende? Vielleicht sind wir grenzenlos, ewiglich….

Wer sieht Dich wirklich, so, wie Du bist?
Und siehst Du Dich?

Isabelle

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