Es ist Sonntagabend. Draußen peitscht der Wind den Regen, damit er schneller um die Ecken schleicht. Drinnen schlummern schlafend MiniPantherTiger.
Ruhe legt sich, warm und weich, Stille macht sich breit, ist wie ein Tor.
Alles fühlt sich an nach Behaglichkeit. Genügend Schlaf in all den Zwischenzeiten, Tee und warmes Wasser, auch das Frühstück ruft nach warm in diesem ganz bewussten Innehalten, was mir jetzt gut tut und mein Körper mag.
Ich habe gelernt, ihm ganz genau zu lauschen, weil er am besten fühlt, was jetzt an erste Stelle kann und will. Er kennt seine Priorität.
Ernährung hat sich im Verlauf der Jahre sehr gewandelt.
Seit 15 Jahren esse ich nun, bis auf Honig, vegan. Wenig Brot, dafür manchmal mit Hochgenuss, viel Obst, Gemüse, ab und zu Getreide, seit neuestem wieder warm am Morgen, mit Hirse oder Buchweizen, selbst gemachter Mandelmilch, Gewürze verfeinern und wecken die Sinne, tun wohl, Nüsse, Saaten und Hülsenfrüchte, sie alle geben ihre Schätze dazu.
Im Moment spüre ich,dass Salz etwas mehr sein kann, also ergänze ich mit Sole das Zitronenwasser und es schmeckt noch besser, als vorher. Ebenso das Frühstück, das sich nun mehr noch nach Balance anfühlt.
Am Salat noch etwas Alge, weil der Körper wieder den Wunsch geäußert hat. Das tut er ab und zu. Kelp kann wunderbar helfen, bringt auch Jod wieder ins Lot.
Der Körper ist unser Tempel, ein Wunderwerk und Geschenk der Natur.
So schätze ich auch, was ich esse. Am liebsten natürlich, ehrlich, biologisch und es darf schmecken, Genuss sein. Pur.
Dazwischen auch mal Pizza 😊 Alles darf sein, was der Seele gut tut.
So schätze ich die Momente des Innehaltens, im Wandel der Gezeiten, um dann wieder hinaus zu gehen und ganz da zu sein, präsent in und mit mir.




