Nachdem es gestern deutlich hier geregnet und abgekühlt hat und Alles wieder etwas aufatmen kann, sitze ich auf der Terrasse bei einer Schale spätem MorgenGlück und Tee.
Vor ein paar Tagen habe ich mich an den Geschmack von gerösteten Haselnüssen erinnert.
Früher gab es sie in den Plätzchen meiner Großmutter und ich liebe sie. Definitiv war das der einzige Ort und die einzige Zeit, in der es die überhaupt gab und dann nur zur Weiterverarbeitung.
Da ich ihre WeihnachtsplätzchenbackAssistentin war, konnte ich die Eine oder Andere von ihnen stibitzen und in meinen Mund wandern lassen. Sie waren ja alle abgewogen….
Die Plätzchen sind längst aufgegessen, doch der einzigartige Duft und Geschmack dieser köstlichen Nüsse hat sich in mein Herz geschrieben..
Und mit ihnen die Erinnerung, sie in den Ofen zu schieben, mit Topfhandschuhen auf dem Blech zu reiben, um sie von ihrer braunen Hülle zu befreien.
Heute röste ich sie selbst und ihr wunderbares Aroma ist ein Genuss, einfach aus der Hand und zwischendurch oder über mein Frühstück gestreut.
Und an diesem frischen Junitag, der noch den Duft des gestrigen Regens in der Nase trägt, umso mehr.
Eine Schale Glück in den neuen Tag 🩷🍀


