Tagesgedanken vom 26.06.2014

Dieser Tage habe ich in meinem Garten Kirschen für´s Frühstück gesammelt. Dabei meinte der Nachbar, die seien ja auch super gesund.
Seit Alters her wussten die Menschen, dass sie in der Natur all die Dinge finden konnten, die ihrer Gesundheit zuträglich sind.
Wann also kam die Wende? Seit wann glauben Menschen, dass künstlich hergestellte, enorm modifiziere Nahrungsmittel den gleichen Dienst für uns leisten können?
Woher kommt die Auffassung, dass Nahrungsmittel, wie auch immer erhitzt und behandelt, uns tatsächlich genauso nähren können?
Wenn wir doch wissen, was gesund ist, warum dann findet dieses Wissen in der Ernährung so vieler Menschen so wenig Anklang oder besser formuliert Umsetzung?
Haben die mannigfachen künstlichen Aroma- und Appetit-anregenden Stoffe den Gaumen vieler Menschen derart betäubt, dass eine Wahrnehmung für die Natürlichkeit der Dinge abhanden gekommen ist?
Oder ist es schlichte Bequemlichkeit, die den Griff zum Schnellgericht ohne persönlichen Einsatz als vermeintlich geeignetes Nähr – gut hat entstehen lassen? Geht es nur darum, satt zu werden oder soll das Aufgenommene unseren Körper, der uns ein Leben lang treu dient, auch tatsächlich nähren?

Ich behaupte einmal, dass unser Körper, wenn wir ihm ein wenig mehr Aufmerksamkeit zollen, sehr wohl weiss, was ihm wirklich gut tut und was weniger.
Manchmal bedarf es einfach nur, dass wir uns darauf zurück besinnen und in uns hinein hören, um zu verstehen.