Tagesgedanken vom 29.03.2015

Normalerweise ist Sonntag und computerfrei, doch manchmal wollen die Gedanken sofort in Worte gefasst und gesendet sein.
Seit einer Woche hat mein Körper mir eine Auszeit verordnet, zum ersten Mal seit Ewigkeiten, die angenommen und –geschaut sein wollte. Ausreichend Gelegenheit, um mehr als üblich, in die Stille zu gehen, um einmal mehr zu fragen, was mir diese Situation sagen möchte und ich selbst tun kann, um sie zu heilen.
Genau genommen tue ich das immer, hinterfragen, was ich tun kann, damit eine Situation, gleich welcher Art, die Chance hat, sich zu ändern. Das gehört zu meinem Job, ist Teil meines Gesamtkonzepts.
Wenn ich gefragt werde, was Diandra-Circle ist, kann ich oft auf die Schnelle nur einen Bruchteil dessen wiedergeben, was es beinhaltet. Dazu kommt, dass es alleine schon aus drei Teilbereichen besteht. „Diandra- Circle Concept“ ist mein eigener, der im Grunde alles umfasst, was zum Gesamtkonzept gehört. Ich lebe in diesem Bereich alle Gedanken, die ich mit Diandra-Circle verbinde.
Es ist das Leben meiner eigenen Träume, es ist Miteinander, die Arbeit von Mensch zu Mensch, im Dienste an einem höheren Ganzen, es ist meinen Teil dazu beitragen für Frieden, Einheit, Harmonie und Liebe und und und… Es ist in diesem Sinne auch ein Dienst an der Umwelt, denn ich kann schlecht mich selbst und mein Umfeld lieben und alles andere außer Acht lassen. Ich tue, was ich kann und in meinen Möglichkeiten steht. Die Rädchen in meinem Kopf laufen und ich lerne ständig dazu.- Verantwortung ist das Stichwort.

Anstatt zu fragen, was von außen getan werden sollte, selbst die Initiative ergreifen.
Unsere Erkenntnisse wachsen stetig, so wir bereit sind, uns zu öffnen und daran zu lernen. Sicher, leben und genießen gehören auch dazu. Das ist ja wohl ganz klar, doch das eine geht mit dem anderen Hand in Hand.
Was mich heute zum Schreiben bringt, sind meine Gedanken zum Thema Kunststoff, die mich schon lange beschäftigen, heute jedoch angeregt durch die neuerliche Ausgabe der „Schrot und Korn“. Beim Einkaufen habe ich schon so oft festgestellt, wie viele Artikel inzwischen standartmäßig in Plastik verpackt sind, wobei ver –packt für mich genau das ausdrückt, was ich empfinde. Packen ließe sich einiges auch anders.
Im eigenen Haushalt habe ich etliche der vorher gekauften Plastikverpackungen seit langem eliminiert und durch Einweck-und andere Gläser ersetzt, die beim Einkaufen angefallen sind. Zugegebenermaßen sind noch immer einige in den Schränken und warten auf das passende Ersatzprodukt. Ja, und auch ich habe einmal für die Firma mit den bunten Plastikschüsseln gearbeitet (dabei , das darf ich fairerweise anfügen, eine Menge gelernt, was mir heute noch dienlich ist), mir vor Jahren Outdoor-Schuhe und –Jacke in Kunststoffqualität gekauft, die ich noch immer nutze, doch mein Augenmerk richtet sich ständig auf Alternativen, die genau diese Dinge ersetzen können und zu mir passen. – Eine echte Herausforderung, wie ich fest gestellt habe.
Im Zuge unseres (geistigen) Wachstums ändert sich so vieles, stellen wir fest, dass Dinge, die wir einmal, ohne weiteres Wissen, auf die eine oder andere Weise getan haben, plötzlich einen neuen Charakter bekommen. Damals war es gut und so ist Kritik fehl am Platz, weil wir uns damit auch nur mehr schaden würden, als nutzen.

Mein Blick geht klar in die Zukunft:
Was kann ich/ können wir tun, damit die Dinge in unserem Leben eine Chance haben, sich zu ändern?

Wie können wir langfristig zu einer gesunden Zukunft beitragen, auch auf dem Sektor der Verpackung, wo doch inzwischen hinreichend bekannt ist, welche Schäden der von uns in der Vergangenheit so achtlos genutzte Kunststoff in unserer Umwelt und damit auch Gesundheit anrichtet?

Sicher könnten wir das Spektrum ausweiten, doch ich denke, Ihr versteht sehr wohl, was ich damit ausdrücken möchte.

Es gilt vielleicht auch, ein Stück weit aus dem Sumpf der Bequemlichkeit herauszutreten und sich dessen bewusst zu sein, dass alles, was wir produzieren, konsumieren, entsorgen, verbrennen, usw. auch weiterhin noch vorhanden ist und eines Tages –manchmal auch extrem schnell – zu uns zurück kommt. Denn alles ist Energie und Energie bleibt. Die Frage ist nur, wie und zu welchem Zweck wir sie einsetzen wollen?

Alles Liebe und einen schönen Sonntag
Isabelle Hassan