Newsletter zum Jahresende

08.12.2015 421

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

inzwischen ist Weihnachten vorüber, meine Dankeschöns und lieben Wünsche haben es gerade mal eben zumindest teilweise auf die Homepage geschafft, einiges kam anders als geplant und alles ist gut.

 

Geschrieben sind sie, die Worte, und hätten Eure Krippe sicher auch bis zum Fest erreicht , hätte mir nicht das kleine Lichtchen im Router, das für gesicherte Verbindung zum Internet steht, plötzlich die rote Karte gezeigt.

 
Ich sollte wohl Urlaub haben, mich auf das Fest konzentrieren und auf die Menschen, die leibhaftig in unmittelbarer Nähe standen und darauf vertrauen, dass Euch meine lieben Wünsche und Ge-danken auch so erreichen konnten.

 

In Verbindung zu meiner, in diesem Jahr selbst geschriebenen Weihnachtsgeschichte, die ich Euch und allen Menschen widme, die mir beruflich, wie privat nahe stehen und mich und meine Tätigkeit unterstützen, und die Ihr noch immer unter folgendem Link lesen könnt ,

 

Meine Weihnachtsgeschichte für 2015

 
bedanke ich mich ganz herzlich bei Euch für die Samen, die Ihr in mein Herz, mein Leben, meine Arbeit, mein Schöpfen und Wirken gestreut habt.

 
Ich danke ebenso allen, die aktiv mit ihren Kursen, Projekten und Initiativen mitwirkten, wie auch einmal mehr Jonas Zielke für die Weitergestaltung der Homepage und dass ich den Newsletter endlich wieder richtig senden kann : )

 
Auf vielfältige Weise habt Ihr meine Tage bereichert, mich gefördert, gefordert und, begleitet, mich wachsen lassen, Eure Freude und Gedanken mit mir geteilt, wart für mich da, wenn ich Eurer Hilfe bedurfte, ebenso wie wenn ich mein Glück mit Euch teilte.

 
Ihr seid ein Geschenk für mich und dafür danke ich Euch von Herzen.

 
Ein eigener Dank gilt auch den Freundinnen und Freunden von Diandra-Circle gemeinnützige GmbH und dem Kagiso Learning Aid Project für Euer Vertrauen und Eure wunderbaren Spenden.

 
Mit Eurer Hilfe wachsen Samen in den Herzen von Frauen und Kindern, werden schöne Träume wahr und können lange gehegte Projekte Wirklichkeit werden, die das Leben von Frauen, Männern und Kindern um so vieles reicher und leichter machen.

 
Ich danke Euch auch für die lieben Borschaften, durch die Ihr mich in diesen Tagen an Eurem Fest habt teilhaben lassen.

 

Nun neigt sich das Jahr dem Ende und ich habe mir noch eine Kleinigkeit einfallen lassen, die ich gerne an Euch weiter gebe:
Rezept für eine Glücks-Linsen-Suppe :

 

Zum Jahresende: Rezept „Glücks-Linsen-Suppe“

 

Ich wünsche Euch einen guten Start in ein rundum glückliches neues Jahr, erfüllt von Freude, Gesundheit, Frieden und Vertrauen mit allem, was Euch von Herzen wohl tut.

 
Alles Liebe und Gute für Euch und die Euch nahe stehen
von Herzen
Isabelle Hassan

Zum Jahresende: Rezept „Glücks-Linsen-Suppe“

Glücks-Linsen-Suppe

 

Für ca. 4 Personen, vegan
Zutaten:
Ca. eine große Tasse Berglinsen
4-5 mittelgroße Kartoffeln
1 Karotte
1 Stiel Lauch
1 kleines Stück Sellerie
1 große Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 großes Lorbeerblatt
6-7 Nelken
1 Chilischote
Himalaya-Salz
Wassernach Belieben
100g Räuchertofu, etwas Salz
Kokosöl
Etwas gemahlenen Reis
Apfelessig zum Verfeinern

 

Zubereitung:

 
Die Zwiebel schälen und ganz mit den Nelken spicken, dann zusammen mit den Linsen, der Chilischote, Lorbeerblatt und der Knoblauchzehe in einen hohen Topf geben, gut mit Wasser bedecken, etwas Salz hinzu fügen und zum Kochen bringen.
Während dessen die Kartoffeln unter Wasser abbürsten, in kleine Würfel schneiden, ebenso die Karotten und den geschälten Sellerie.
Den Lauch in der Mitte durchschneiden, längs halbieren, waschen und mit dem Grün ebenfalls in kleine Würfel schneiden.

 

Das Gemüse gebe ich, sobald es geschnitten ist, mit in den Topf und koche, bis die Zutaten gar sind. Dabei achte ich immer darauf, dass ausreichend Flüssigkeit vorhanden ist.
Parallel dazu den Räuchertofu trocken tupfen und in feine Würfel schneiden. In einer kleinen Pfanne oder Topf mit etwas Rand ca. 2 gute EL Kokosöl erhitzen, darin den Räuchertofu unter mehrfachem Wenden und Salzen knusprig braun braten.

 

Wichtig: Das Öl muss sehr heiß sein, so dass die Würfelchen sofort anbraten. Diese sollten richtig klein geschnitten sein, damit sie sich schnell kross braten lassen. Sie dürfen erst gewendet werden, wenn sie sich leicht vom Boden lösen. Bei jedem Wenden etwas salzen.
Am Ende 1-2 EL gemahlenen Reis (Reismehl) darüber stäuben und kurz mit braten, mit etwas Suppenbrühe ablöschen und in die Suppe einrühren.
Jetzt, wo alle Zutaten in der Suppe sind, abschmecken und bei Bedarf noch etwas salzen.
Den Apfelessig reiche ich dazu, so dass jede/r ihn nach Belieben im Teller ergänzen kann.

 
Anmerkung:

 

Einst kochte meine Großmutter eine Linsensuppe, die ich als Kind sehr gerne aß. Als Erwachsene habe ich mein eigenes Rezept erstellt, das dem meiner Großmutter nachempfunden ist und in dieser Suppe lebt sicher auch ein Teil von ihr weiter, selbst wenn die Suppe heute anders zubereitet sein mag, als sie es damals getan haben mochte.
Ich nutze die ganze Kartoffel und Karotte mit Schale, was bei Bio-Produkten gut möglich ist. Anstelle von gemahlenem Reis, kann auch etwas Dinkelvollkornmehl verwendet werden, am besten alles immer frisch gemahlen. Diese Suppe koche ich nach Gefühl und ebenso nehme ich die Zutaten, die in ihrem Mengenverhältnis stets harmonieren sollten.

 
Warum Glücks-Linsen-Suppe?

 
Innerhalb der letzten Wochen gab es bei Freunden eine leckere Linsensuppe anlässlich eines Geburtstags und nun saß ich vor den Resten meiner eigenen, die ich, aus einem Impuls heraus, meinen Gästen. zu einem Buffet am 2. Weihnachtstag reichte.

 
Einige meiner Gäste würde ich erst im neuen Jahr wieder sehen und so kam ich auf die Idee, ihnen eine Linsensuppe zu kochen, sahen doch die kleinen Linsen aus, wie eine Vielzahl von Miniglückstalern, die in der bunten Brühe schwammen.

 
Sollte ihre Börse immer gefüllt sein, ihr Teller gesegnet , das Glück ihnen hold, mit Liebe versehen und ihre Tage reich an allen Zutaten, die das Jahr gesund, reich und farbenfroh sein ließen.

 
Das Glück, das so oft in den kleinen Dingen des Lebens liegt, so einfach und nah, dass man es manchmal fast übersehen könnte…

 
Morgen, so hieß es, würde es wieder Linsensuppe geben…beim nächsten Geburtstag…

 

Gutes Gelingen und viel Glück : )

 

Rezept: Isabelle Hassan, Diandra-Circle Concept, „Essen ist Liebe“, diandra-circle.com, Tel. 06841-9930576

Meine Weihnachtsgeschichte für 2015

Der Tannenzapfen

 

Es ist Vorweihnachtszeit und, wie in jedem Jahr, bin ich auf der Suche nach der passenden Weihnachtsgeschichte oder einem ansprechenden Text.

 

Alles, was ich bisher gefunden habe, klingt zwar ganz nett, doch die perfekte Geschichte für dieses Weihnachten lässt noch immer auf sich warten. – Bis heute Morgen.

 

Der wöchentliche Einkauf steht an und ich begebe mich auf meine übliche Runde Richtung Innenstadt. Im ersten Geschäft halte ich Ausschau nach ein paar hübschen Deko-Herzen, als mein Blick auf ein Kästchen mit glitzerndem Inhalt fällt.

 

Oh ja, so einen kleinen goldigen habe ich doch auch daheim, denke ich mir, und mein Herz macht einen Hüpfer. Bedächtig stelle ich die Schachtel mit den goldenen Mini-Tannenzapfen wieder ins Regal und entscheide mich für kleine Weihachtsbaumglasherzanhänger.

 

Tannenzapfen……plötzlich geht mir ein Licht auf. Im Sommer hatte der Wind einen dicken Ast von unserer Fichte gerissen und mit ihm ein paar wunderschön anzusehende, noch völlig grüne Zapfen. Wir legten sie zur Dekoration in eine Kiste auf der Terrasse, wo sie sich binnen kurzer Zeit öffneten und in eine Vielzahl kleiner Samen zerbröselten, die wir rasch zum Kompost brachten.

 

Ich denke an die Samen, die wir achtlos in den Kreislauf gegeben haben und wie viele Fichten daraus hätten erwachsen können. Eins, zwei drei, vier, fünf, sechs…? Und aus ihnen weitere und immer mehr, ein ganzer Wald…?

 

Eine Tanne, auch im Winter saftig grün, mit weichen, biegsamen Ästen, die Schutz und Raum bieten für allerlei Getier, geboren aus einem kleinen Samen, der einst die Erde traf. Heilkraft der Natur, Symbol zur Weihnachtszeit, mit seinen Früchten, die sich ohne Unterlass und nachzudenken an Gott und die Welt einfach so verschenken.

 

Ein Gefühl der Wärme erfüllt mich und meine Gedanken wandern zu den Menschen, den liebevollen Worten und Gesten, die wir einander schenken, den Momenten der Glückseligkeit, die wir miteinander teilen und erleben. Es sind vielleicht nur Momente, scheinbar winzig kleine Kleinigkeiten, doch sie alle sind Zeichen des Mitgefühls, der Hoffnung und der Liebe. Auch sie sind wie Samen, die gleich einem fruchtbarem Boden, in unsere Herzen fallen und dort so viel Wunderbares, Neues wachsen, gedeihen und erblühen lassen.

 
Was wir sehen können, ist oft nur der Moment. Seine Früchte jedoch reichen weit hinaus bis in die Ewigkeit…

 
Ehrfürchtig, berührt, voller Dankbarkeit und Staunen betrachte ich den kleinen goldenen Zapfen in meiner Hand und beschließe, ihm in diesem Jahr einen ganz besonderen Platz am Weihnachtsbaum einzuräumen.

 

 

Isabelle Hassan, Diandra-Circle Concept, Dezember 2015

Weihnachtsgruß

Liebe Freundinnen und Freunde von Diandra-Circle,

die kleine Weihnachtsgeschichte „Der Tannenzapfen“ widme ich meinen Kindern, meiner Familie, Freundinnen und Freunden und allen Menschen, die auf mich zu kamen und Teil meines Lebens geworden sind.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei Euch für die Samen, die Ihr in mein Herz, mein Leben, meine Arbeit, mein Schöpfen und Wirken gestreut habt.
Auf vielfältige Weise habt Ihr meine Tage bereichert, mich gefordert, unterstützt, begleitet, mich wachsen lassen, Eure Freude und Gedanken mit mir geteilt, wart für mich da, wenn ich Eurer Hilfe bedurfte, ebenso wie wenn ich mein Glück mit Euch teilte.
Ihr seid ein Geschenk für mich und dafür danke ich Euch von Herzen.
Einmal mehr neigt sich ein Jahr dem Ende und nun wünsche ich Euch, ein schönes, gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein rundum glückliches neues Jahr, erfüllt von Freude, Gesundheit, Frieden und Vertrauen mit allem, was Euch von Herzen wohl tut.

Alles Liebe und Gute für Euch und die Euch nahe stehen
von Herzen

Isabelle Hassan

Tagesgedanken vom 18.12.2015

Der Mittagtisch

 

Einmal in der Woche gibt es bei uns in der Stadt einen Mittagstisch, der von fünf türkischen Frauen geleitet wird. Vor ein paar Jahren war ich darauf aufmerksam geworden und seitdem nutze ich jede Gelegenheit, daran teilzunehmen. Anfangs ging ich alleine und inzwischen ist er zu einer Art Treffpunkt geworden, auf den ich mich jede Woche schon im Vorfeld freue.

 
Es ist ein Stück wie nach Hause kommen, ein Besuch bei langjährigen Freundinnen, die jeden Gast auf herzliche Art und Weise in ihrer Mitte auf- und sich seiner Bedürfnisse im Rahmen ihrer Möglichkeiten annehmen.

 
Und ich weiß sehr wohl, wovon ich spreche, denn meine nahezu vegane Ernährungsweise mag schon so manches Mal eine Herausforderung dargestellt haben.
Beim letzten Besuch war ich, zum ersten Mal seit langem, alleine dort. Anders als sonst, setzte ich mich an einen kleinen Tisch. Es ist Vorweihnachtszeit und in den vergangenen Tagen war viel zu tun, daher dachte ich mir, etwas Ruhe und Besinnlichkeit würde mir gut tun

 

.
Diesmal dauerte es länger, als üblich, bis sie meine Bestellung aufnahmen, doch das war genau richtig so. Es gab mir Zeit, ganz an zu kommen. Nach ein paar Minuten bekam ich meinen Tee und für einen Moment saß ich dort, versunken in die braune Flüssigkeit in meiner Hand und alles andere war nebensächlich. Die Welt draußen war nahezu ausgeblendet, und so genoss ich….den Tee, die Wärme des kleinen türkischen Gläschens…und einfach zu SEIN.

 
Es war himmlisch.

 
Kurz darauf erhielt ich mein Essen, das aus einer leckeren Suppe und einem Teller Gemüse mit Reis und Salat bestand, den mir meine türkische Freundin mit einem bestürzten Blick servierte . Der Kommentar folgte sogleich mit der Aussage, wie unschön es doch aussehe, das gemischte Gemüse, und ich hätte doch viel eher einen hübschen Teller mit Hähnchen in Bechamelsauce verdient.

 
Sie wollte mir etwas Gutes tun, das war mir klar. Was ihr entging, war, wie selig ich meinen Teller zu mir nahm, wie glücklich ich über genau dieses Essen war, über den Tatbestand, dass sie es für mich kochten, dass es einfach wunderbar schmeckte und ich diesen Moment dort, bei ihnen, genießen durfte. Ich war schlichtweg dankbar und vor lauter Glück kamen mir die Tränen.

 
Vielleicht wirkt es, wie eine Kleinigkeit, doch in eben diesem Moment war es für mich die Welt.
Die scheinbar kleinen Dinge…wie groß und wundervoll sie manchmal sein können.

 
Ich dachte mir, wie schön es war, einen solchen Ort zu kennen, wohin man einfach kommen konnte, wie wertvoll es doch für Menschen auch sein mag, kleine Oasen der Ruhe, Stille und Nächstenliebe zu finden, auch dann, wenn wir noch so in uns selbst zu Hause sind oder ein schönes Heim unser eigen nennen dürfen.

 
Einmal mehr wurde mir bewusst, wie wichtig es gerade in Zeiten großer Dichte ist, sich selbst eine Auszeit zu gönnen und sich etwas Gutes zu tun.

 
Ein Dankeschön all den Menschen, die uns in solchen Situationen Engel sind, wie eben diese fünf türkischen Frauen und all den Orten, in denen wir immer wieder Raum für solch kleine Sternstunden der Glückseligkeit finden dürfen

Tagesgedanken vom 16.12.2015

Eine seltsame Krankheit

In den vergangenen Tagen habe ich mir Gedanken gemacht, wie und warum Menschen in aggressivem Ton miteinander umgingen, sich mit Worten anspuckten, um sich traten, sich förmlich aufregten und in negative Gefühle hinein steigerten.

Reagierte ihr Gegenüber mit Gelassenheit, nahm Situationen einfach so hin, wurde es zuweilen mit „zu gutmütig“ abgetan.

Glaubten sie tatsächlich, weil sie selbst spuckten, traten, tobten, sich aufregten, usw. müssten sich die Anderen „infizieren“ lassen und ihrerseits mit Worten kratzen, beißen, schlagen? Vielleicht waren sie es nur so gewohnt?

Möglicherweise hatten Menschen ihnen beigebracht, dass es so aus dem Wald schallen musste, wie man hinein rief.

Wenn jemand schrie, wurde wohl zurück geschrien oder sich mit einem Gefühl von Verletzung und Beleidigung zurück gezogen. Versäumte jemand etwas, wurde er sogleich für schuldig befunden, eine Abmachung nicht eingehalten zu haben.

 

Doch was, wenn wir plötzlich anders reagierten? Wenn wir erkannten, dass der Mensch, der tobte oder versäumte, seine inneren Beweggründe hatte, resultierend aus Ängsten, Gewohnheiten, Antrainiertem oder Gelerntem, basierend auf Erlebnissen, möglicherweise aus seiner Vergangenheit?

 

Was, wenn wir dennoch gelassen blieben und so ganz anders handelten, als es von uns erwartet wurde?
Anders, als die Menschen es immer schon gewohnt waren? Ohne Gleiches mit Gleichem zu vergelten.

Wenn wir den Wald schweigen ließen?

Wenn wir einfach dennoch liebten, den Menschen annahmen und wertschätzten, gleich, wie er sich gab?

Wenn wir ihn vielleicht einfach in den Arm nahmen?

 

Letztlich regt der Mensch, wie es so schön heißt, sich selber auf. Warum sollten wir es ihm gleich tun? Wir schadeten doch uns selbst am allermeisten.

 

Gerade jetzt, in einer Zeit, in der Harmonie gewünscht und manchmal dennoch Ärger, Missgunst oder Streit an den Himmel kommen mag:

 

Ganz bewusst anders handeln. Sich entscheiden für Frieden, Harmonie und Toleranz und einander so annehmen, wie wir von Natur aus sind, ohne nur das zu sehen, was wir vielleicht für einen Augenblick zu sein scheinen.

 

Ich wünsche Euch und uns allen von Herzen eine friedvoll harmonische Zeit und alles, was wir brauchen, um diese seltsame Krankheit in uns selbst und in der Welt zu heilen.

Alles Liebe
Isabelle Hassan

In Sachen Tanz der Musen und Spendenbescheinigungen

Liebe Freundinnen und Freunde von Diandra-Circle,

wir haben Tanz der Musen ab heute schon in Weihnachtsferien geschickt.
Am Dienstag, den 05.01.2016 geht es weiter, so dass diese Kurseinheit am 12.01.2016 endet. Danach beginnt eine neue à 6 Einheiten.
Nagua Hussein Verreet meldet sich noch bei allen Teilnehmerinnen des laufenden Kurses persoenlich.

Ein herzliches Dankeschön allen Spenderinnen und Spendern

Bitte denkt daran, wenn Ihr eine Spende an Diandra-Circle gemeinnützige GmbH überweist, Euren Namen mit Adresse anzugeben, so dass Euch meine Spendenbescheinigung, die ich sehr gerne ab einem Betrag von 10,00 Euro ausstelle, erreichen kann.
Die Kontoverbindung findet Ihr im Impressum oder auf Anfrage.

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung und noch eine schöne, stimmungvolle Adventszeit

Alles Liebe
Isabelle Hassan

Tagesgedanken vom 02.12.2015

Zafiras Manou

Wünsche können auch wahr werden…

In diesem Jahr ist viel passiert. Traurig war ich, als uns die Bunte verlassen hat. Doch sie hat jetzt ein schönes Plätzchen im Garten, wo sie sich immer gerne gesonnt hat und ich kann sie jeden Tag besuchen.
Nun, wo die große Zeit der Lichter beginnt und die Zweibeiner sich mehr und mehr in ihre Häuser zurück ziehen, möchte ich hier mal wieder etwas schreiben.

 
Ich sehe sie oft, die Menschen, wie sie von A nach B rennen und lustige Päckchen durch die Gegend schleppen für andere Zweibeiner, damit die sich vielleicht darüber freuen.

 
Oft bekomme ich mit, dass sie für sich selbst im Leben so ganz bescheiden sind, stets bedacht auf das Wohl ihrer Mitmenschen und sich selbst so ganz hinten anstellen.

 
Bescheidenheit ist eine Tugend, ganz bestimmt, doch es ist trotzdem wichtig, zu wissen, was man selbst will und das auch genauso kund zu tun.

 
Unsere Artgenossen mit den 4 Beinen schätzen sie, weil sie sie genauso dressieren können, wie sie sie gerne haben wollen. Uns lasten sie zuweilen an, dass wir unseren eigenen Willen haben und wirklich nur das tun, was wir gerade wollen.

 
Weil Zafira das am liebsten auch macht, mag sie mich besonders gerne und deshalb sind wie zwei so richtig gute Freundinnen.

 
Ich finde, es ist eine Tugend, seine Wünsche zu äußern. Andere wissen dann genau, was ich will und glaubt mir nur, wenn ich merke, dass Zafira zu viel durch die Gegend rennt, das Kuschelsofa verwaist, dann schmeiße ich mich ganz demonstrativ in Streichel-mich-Position, damit sie auch ja auf mich aufmerksam wird und einfach mal für einen Moment inne hält. Wenn der Moment gefühlt zu kurz ist und ich echt Lust auf mehr Zeit mit ihr habe, halte ich sie einfach fest.

 
Ich weiss, wie ich den Zweibeinern zeigen kann, was ich will und ich finde, das ist auch wichtig. An Andere denken ist schön, an sich selber denken auch.

 
Jedes Lebewesen hat doch das Recht, gehört und gesehen zu werden. Das hat schließlich auch damit zu tun, wie wir uns selbst liebhaben und dass wir immer darauf achten, dass es uns gut geht. Wer soll uns denn noch streicheln, wenn wir eines Tages unser Plätzchen bei der Bunten im Garten haben, nur weil wir unsere eigenen Bedürfnisse vernachlässigt haben?

 
Es ist doch wichtig, dass wir auf uns achten! Und ausserdem, woher sollen die Anderen wissen, was wir haben wollen, ohne dass wir den Mut haben, es ihnen zu sagen oder zeigen?

 
Ich bin mir sicher, dass sich im Leben vieler Zweibeiner einiges ändert, wenn sie endlich auch mal den Mund aufmachen und ihre Artgenossen an ihrem Wünsche-Leben teilhaben lassen, und das weit über das große Fest der Lichter hinaus…

 

Manou 037

 

Ich wünsche Euch eine lichtvoll-schöne Zeit.
In Liebe
Manou.

Tagesgedanken vom 01.12.2015

Der Fremde

Dies ist die Geschichte einer Freundin, die ich gerne, so wie sie mir erzählt wurde, weiter geben möchte.
Es liegt ein paar Tage zurück, als sie zur Reise in ihre frühere Heimat aufbrach, um ein letztes Mal ihren Vater zu besuchen. Die Bahn sollte sie sicher ans Ziel bringen und ihr Auto auf dem großen Parkplatz in der Stadt stehen. An diesem Tag war sie alleine und um den Bahnhof mit ihrem Gepäck zu erreichen, hatte sie einen kleinen Fußmarsch zu bewältigen.

Auf ihrem Weg überholte sie mit ihrem Koffer einen jungen Mann, zu dem sie in Gedanken einen kurzen Kontakt aufnahm.

Ein Stück weiter hatte der Mann aufgeholt und war bereits an ihr vorbei gezogen, als er sich plötzlich umdrehte und der zierlichen Frau seine Hilfe anbot. Der Bahnhof lag noch in guter Entfernung und so nahm sie seine Hilfe dankbar an.

Der Fremde brachte ihr den Koffer bis zum Bahnsteig, wo sie nun leichten Fußes und in netter Gesellschaft ihren Zug erreichen konnte. Es stellte sich heraus, dass er dass er 23 Jahre jung war, syrischer Herkunft und seit Juni in Deutschland. Er habe bereits eine Wohnung in ihrem Nachbarort und fuhr in die Stadt, um unsere Sprache zu erlernen.

Die beiden tauschten ihre Adressen aus, damit meine Freundin nach ihrer Rückkehr Kontakt aufnehmen konnte, um ihn und seine Familie zu besuchen und ihnen vielleicht auch die eine oder andere Freude machen zu können.

Ich fand diese Geschichte ebenfalls so bewegend, dass sie die Chance haben sollte, gelesen zu sein.

Wir alle sind Reisende auf unserem Weg .

Schauen wir in der Geschichte zurück, fanden auch viele unserer Vorfahren eines Tages Halt und Raum in einem anderen, vielleicht fernen Land.

Zahlreiche der hier lebenden Menschen haben ihre Wurzeln im sogenannten Ausland. Wenn ich mein Umfeld betrachte, müsste ich wohl lange suchen, um einen Menschen zu finden, dessen Familie seit Jahrhunderten ausschließlich in Deutschland angesiedelt und aufgewachsen war.

Wir alle haben eine Vergangenheit, eine Gegenwart und eine Zukunft. Wissen können wir nur, wo wir heute sind.

Alle waren wir zunächst Fremde, bevor wir eines Tages Freunde sein konnten.

In Liebe und Dankbarkeit, auch für Euch, die Ihr meine Zeilen lest.
Isabelle Hassan

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