Zafiras Katze – Winterlich

In diesen Tagen ist es mir viel zu kalt da draußen. Mein Lieblingsplatz ist am Kamin, auf dem weichen Kuschelteppich und es ist mir ein Rätsel, was die Zweibeiner bei der Kälte freiwillig aus den Häusern treibt.

Wenn es der Hunger ist, kann ich es ja noch nachvollziehen, doch jemand hat ihnen wohl erzählt, dass sie sich dann länger frisch halten.

Na ja, ob das wohl stimmt? Wenn es nur darum geht, müsste jeder Käse ja ewig halten.

 

Ab und zu kommt so ein Frischling bei uns ins Haus geschneit. Ohne Zweifel, sie sieht gut aus, doch ich glaube, dass die Natur nur etwas konservieren kann, was ohnehin schon in einem guten Zustand ist.

 

Ich mache Yoga. Morgens und abends und manchmal zwischendurch, Dazu kommt eine gute Portion positiver Gedanken, kreatives Faulenzen, Essen, wann ich Lust habe und natürlich Schlafen. Raus gehe ich nur, wenn ich Muße habe und dann  suche ich mir ein schönes Plätzchen, wo ich meine Lieblingsaktivitäten fortsetzen und es mir so richtig gut gehen lassen  kann.

 

Wenn Gäste zu Besuch sind, sagen sie immer „Ist die goldig! Die ist doch noch ganz jung!“

 

Klar bin ich jung, ich mach ja auch was dafür 🙂

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine geruhsame Winterzeit, habt`s hübsch warm und behaglich und vor allem immer schön ruhig und gelassen bleiben… 🙂

 

Alles Liebe,

Manou

 

Tagesgedanken vom 10.03.2016, Zafiras Manou

Manou 037

 

 

Lange ist es her

 

seit ich zum letzten Mal geschrieben habe. Wir haben noch Winter und in dieser Zeit liege ich am liebsten an einem gemütlichen Plätzchen, wo es schön kuschelig und warm ist. Raus gehe ich nur ab und zu, warum auch mehr? Die Vögel würden sowieso das Weite suchen, wenn ich sie beim Futtern stören würde, die Sonne lässt sich nur selten blicken und Zafira ist auch ganz viel daheim.

 
Manchmal wundere ich mich, wenn ich sehe, wie die Zweibeiner sich gerade um diese Zeit abhetzen, obwohl sie müde sind und, entgegen ihrer wahren Natur, in Aktionismus verfallen, als würde es im neuen Jahr etwas zu verpassen geben

 

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Warum nur? Es ist doch für alles Zeit. Wir können langsam starten und wenn der Frühling zum Fenster herein schaut, beginnen, auch uns selbst zu entfalten. Dann gehen wir sowieso lieber raus.
Die Zweibeiner scheinen ab und an gerne gegen ihre wahre Natur zu handeln. Vielleicht ist das ja ein neues Hobby oder sie haben einen Wettbewerb gestartet unter dem Motto, wer leistet mehr? Oder wer hält am längsten durch bevor er umfällt?

 
Mir gefällt das Wort „Entschleunigung“ gut. Es scheint, als hätte ich es erfunden.
Ich lebe mit den Jahreszeiten und wenn ich müde bin, lege ich mich hin und schlafe. Warum sollte ich es anders machen? Könnte ich den wirklich etwas vom Leben verpassen?

 

 

Jedes Ding hat seine Zeit und wir auch.

 
Ich wünsche Euch einen genussvoll entspannten und harmonischen Tag.

 
In Liebe
Manou

Tagesgedanken vom 02.12.2015

Zafiras Manou

Wünsche können auch wahr werden…

In diesem Jahr ist viel passiert. Traurig war ich, als uns die Bunte verlassen hat. Doch sie hat jetzt ein schönes Plätzchen im Garten, wo sie sich immer gerne gesonnt hat und ich kann sie jeden Tag besuchen.
Nun, wo die große Zeit der Lichter beginnt und die Zweibeiner sich mehr und mehr in ihre Häuser zurück ziehen, möchte ich hier mal wieder etwas schreiben.

 
Ich sehe sie oft, die Menschen, wie sie von A nach B rennen und lustige Päckchen durch die Gegend schleppen für andere Zweibeiner, damit die sich vielleicht darüber freuen.

 
Oft bekomme ich mit, dass sie für sich selbst im Leben so ganz bescheiden sind, stets bedacht auf das Wohl ihrer Mitmenschen und sich selbst so ganz hinten anstellen.

 
Bescheidenheit ist eine Tugend, ganz bestimmt, doch es ist trotzdem wichtig, zu wissen, was man selbst will und das auch genauso kund zu tun.

 
Unsere Artgenossen mit den 4 Beinen schätzen sie, weil sie sie genauso dressieren können, wie sie sie gerne haben wollen. Uns lasten sie zuweilen an, dass wir unseren eigenen Willen haben und wirklich nur das tun, was wir gerade wollen.

 
Weil Zafira das am liebsten auch macht, mag sie mich besonders gerne und deshalb sind wie zwei so richtig gute Freundinnen.

 
Ich finde, es ist eine Tugend, seine Wünsche zu äußern. Andere wissen dann genau, was ich will und glaubt mir nur, wenn ich merke, dass Zafira zu viel durch die Gegend rennt, das Kuschelsofa verwaist, dann schmeiße ich mich ganz demonstrativ in Streichel-mich-Position, damit sie auch ja auf mich aufmerksam wird und einfach mal für einen Moment inne hält. Wenn der Moment gefühlt zu kurz ist und ich echt Lust auf mehr Zeit mit ihr habe, halte ich sie einfach fest.

 
Ich weiss, wie ich den Zweibeinern zeigen kann, was ich will und ich finde, das ist auch wichtig. An Andere denken ist schön, an sich selber denken auch.

 
Jedes Lebewesen hat doch das Recht, gehört und gesehen zu werden. Das hat schließlich auch damit zu tun, wie wir uns selbst liebhaben und dass wir immer darauf achten, dass es uns gut geht. Wer soll uns denn noch streicheln, wenn wir eines Tages unser Plätzchen bei der Bunten im Garten haben, nur weil wir unsere eigenen Bedürfnisse vernachlässigt haben?

 
Es ist doch wichtig, dass wir auf uns achten! Und ausserdem, woher sollen die Anderen wissen, was wir haben wollen, ohne dass wir den Mut haben, es ihnen zu sagen oder zeigen?

 
Ich bin mir sicher, dass sich im Leben vieler Zweibeiner einiges ändert, wenn sie endlich auch mal den Mund aufmachen und ihre Artgenossen an ihrem Wünsche-Leben teilhaben lassen, und das weit über das große Fest der Lichter hinaus…

 

Manou 037

 

Ich wünsche Euch eine lichtvoll-schöne Zeit.
In Liebe
Manou.

Tagesgedanken vom 09.05.2015 – Zafiras Katze

Manou 037

 

Eine wahre Geschchte

In unserer Nähe wohnt ein Zweibeiner, der kürzlich in seinem Garten einen unserer gefiederten Freunde der Gattung Amsel fand, dem offenbar das Fliegen vergangen war. Der kleine Schwarze hatte sich derart verletzt, dass eines seiner Füßchen völlig verdreht nach hinten stand und auch am Körper hatte er sich eine Verletzung zugegezogen.

Der Zweibeiner, der gerne viel Zeit in der Natur verbringt, nahm sich seiner an und suchte ihm etwas zum Fressen. Er brachte ihn an einen geschützten Platz und setzte ihm täglich allerlei köstliche Leckereien vor, so dass der Gefiederte in Ruhe genesen konnte. Seine Wunde heilte und mit der Zeit nahm auch der Fuß wieder seine ursprüngliche Stellung ein. Was zurück blieb, war einzige eine Versteifung, mit der der Vogel gut zurecht kam.

Eines Tages war es soweit und die Amsel verließ den Zweibeiner, um sich wieder zu ihren in den Lüften schwebenden Kollegen zu gesellen. Doch sie hielt sich ganz in seiner Nähe, fand einen lieben Amselpartner, mit dem sie ein kleines Zuhause aus Zweiglein im Garten ihres großen zweibeinigen Freundes baute und eine Familie gründete.

Der Zweibeiner, der sich, wie schon erwähnt, oft und gerne draußen aufhält, berichtete, dass er sich seit geraumer Zeit jedes Mal, wenn er in seinem Schuppen arbeitet, über einen Besucher freut, der, in einem kleinen Abstand, seinen Platz einnimmt und ihm eifrig bei der Arbeit Gesellschaft leistet.

Inzwischen hat sich zwischen den beiden eine richtige Freundschaft entwickelt und die beiden erzählen sich im Wechsel, was über den Tag passiert ist und sind glücklich, dass es den Einen und den Anderen gibt .

Ich habe dem Zweibeiner den Namen „Der mit dem Vogel spricht“ gegeben und da mich diese Geschichte so sehr bewegt , wollte ich sie gleich an Euch weiter geben.

Sie zeigt einmal mehr, dass Freundschaft , auch unter Wesen verschiedener Arten, möglich ist und wir alle über Selbstheilungskräfte verfügen, die dann zum Einsatz kommen können, wenn wir der Natur genügend Zeit lassen und ihr einen Raum geben, damit Neues wachsen und entstehen kann.

Immer braucht es dabei Eure Liebe, Eure Fürsorge und Euer stetes Vertrauen, dass, was es auch ist, gelingen kann und darf.

Wenn unsere Zeit kommen soll, kommt sie, doch bis dahin bleibt uns noch jede Menge Zeit zum Leben!

Danke an „Der mit dem Vogel spricht“ für diese herzerwärmende Geschichte, seine Liebe und seine besondere Verbindung zu uns und der Natur.

In Liebe

Manou

Tagesgedanken vom 06.05.2015 – Zafiras Katze

Manou 037

 

Liebe Zweibeiner,

wir haben uns freiwillig entschieden, uns, wie Ihr es nennt, zu domestizieren und mit Euch unser Leben zu teilen. Wir, das sind kleine und größere Zweibeiner, Vierbeiner wie wir und andere.
Ab dem Moment, in dem wir in Euer Leben treten, stehen wir Euch bei, freuen uns mit Euch, wenn Ihr glücklich seid und sind an Eurer Seite, wenn Ihr uns braucht.

Doch durch diese Entscheidung brauchen wir auch Euch, ebenso, wie jede Pflanze, die ab und an etwas Wasser benötigt, um wachsen und gedeihen zu können, ein wenig Eures Zuspruchs, wenn sie eine hübsche Blüte oder ein neues Blatt hervor bringt.
Alles wächst und gedeiht umso schöner und kräftiger mit Eurer Liebe, vor allem, ohne dass ihr befürchten braucht, dass sie dadurch geringer werden könnte.

Ebenso ist es mit uns. Das Leben ist ein Kreislauf, in dem Geben und Nehmen eine wichtige Rolle spielen. Beides sollte im Gleichgewicht sein. Wenn Ihr mehr nehmt, als gebt, bringt Ihr dieses Gleichwicht zum Kippen und umgekehrt ist es das Gleiche.
Es gibt dafür ein schönes Symbol in Form einer liegenden Acht. Sie zeigt uns, wie unser Leben sein sollte, in allen Bereichen, mit denen wir zu tun haben.

Wir sind hier als Eure Freunde, achtet uns und seid liebevoll in Eurem Umgang, lasst uns ein paar Streicheleinheiten zu kommen und ein wenig Eurer Liebe, schenkt uns zuweilen Eure Aufmerksamkeit und lasst uns an Eurem Leben teilhaben.
Damit schaffen wir eine wunderbare Basis für eine lebenslange Gemeinschaft, in der beide Teile sehr glücklich miteinander sein können.

In Liebe
Manou

Tagesgedanken vom 04.05.2015 – Zafiras Katze

Manou 037

 

Endlich mal wieder Zeit zum Schreiben 🙂

Draussen lacht die Sonne wunderbar und ich freue mich riesig, dass ich wieder mit den schönen bunten Schmetterlingen um die Wette rennen kann.

In Zafiras Haus leben ja inzwischen drei von uns und jede ist anders.
Die Neue ist ja so was von wissbegierig, dass sie Zafira manchmal auf Schritt und Tritt folgt und ich mich kaum wundern würde, wenn sie eines Tages auf dem Bügeleisen Schlitten fährt oder sich das Fell mit Zafiras Zahnbürste kämmt 😉
Vielleicht war sie ja in ihrem früheren Leben eine Zweibeinerin? Wer weiß?

Die Bunte ist meist super gemütlich und sucht sich am liebsten ein hübsches Plätzchen, wo sie in Ruhe die Sonne und den Wind im Fell spüren und es sich einfach gut gehen lassen kann.

Ja und ich tue das, was mir gerade am meisten Spaß macht. Mal schlafe ich, am liebsten natürlich in Zafiras Bettchen, mal schaue ich Amseli beim Würmchensuchen im Garten oder den flinken Ameisen beim Sammeln zu oder lade Zafira zum Spielen ein…je nach Lust und Laune.

Was wir gemeinsam haben, ist, dass wir morgens aufstehen, ohne uns Gedanken zu machen, was der Tag bringt oder der nächste, der übernächste usw.
Unser Leben ist dadurch leicht, ohne Sorgen, weil wir immer darauf vertrauen, dass es weiter geht, dass jeden Morgen ein Dosenöffner aufsteht und unser Schüsselchen füllt oder eine lahme Maus über unseren Weg läuft, damit wir satt zu essen haben.

Uns geht es gut, weil wir einfach da sind, ohne viel zu überlegen und das tun, was uns Freude macht und ich glaube, vielen Menschen ginge es genauso, wenn sie endlich aufhörten, sich um alles Mögliche und Unmögliche den Kopf zu zerbrechen und stattdessen lebten, dankbar wären für das, was ist, anstatt über das zu murren, was gerade nicht ist.

Habt Vertrauen in Euer Leben, freut Euch mit uns über all das Schöne, was Euch begegnet und danke, dass Ihr es immer aufs Neue mit uns und Euresgleichen teilt.

In Liebe
Manou

Zafiras Katze vom 18.02.2015

Morgengymnastik:

Heute möchte ich Euch mal meine favorisierte Morgengymnastik für und mit gestressten, gelangweilten oder müden Zweibeinern ans Herz legen:

Man nehme 5 Minuten Zeit, eine Tasse Tee, dazu eine liebe Katze ( andere 4-beinige Freunde halten sicher auch still) und setze sich in Lieblingsposition auf einen kuscheligen Sessel oder ein gemütliches Sofa.
Alsdann beginne man, seinen Tee genussvoll zu trinken und die Katze liebevoll zu streicheln. Dabei lasse man am besten alle Gedanken an Arbeit, Pflicht oder andere Programme außen vor und konzentriere sich einzig auf den wunderbaren Geschmack des Getränks in seiner einen Hand, das wohlig sanfte Geschnurre der Katze oder das Tier auf seinem Schoß, bzw. unter der anderen Hand und entspanne.
Das ist alles.

Danach starte man froh gelaunt und voller Energie in seinen Tag. – Ob das gelingt? Probiert es einfach aus und wer mag, darf natürlich die Gymnastik auf 10 – 20 Minuten ausdehnen oder solange das Tier freiwillig mitmacht.

Bei uns übernimmt diesen Part die „Bunte“. Sie war schon etwas früher in Zafiras Haus und darf deshalb als erste. Ich lege mich genüsslich auf den Teppich und entspanne mit, nur für den Fall, dass die Bunte abspringt.

Ich wünsche Euch einen schönen, beschwingten Tag und grüße Euch mit meinem allerliebsten Miau
Manou

Manou 037

Abendgedanken vom 15.02.2015, Zafiras Katze

Manou 037

Bettgeflüster

Uns Katzen wird nachgesagt, dass wir uns, wann immer möglich, nachts bei unserern Zweibeinern unter die Decke schleichen oder,
wie Zafira zuweilen zu sagen pflegt „sie war einsam aber schneller“, abends schnurr-stracks durch die Tür und hinein in die Kissen mogeln.

Nun ja, erstens lieben wir unsere Zweibeiner über alles und teilen einfach gerne unsere Nächte mit ihnen, wärmen Füße, Rücken oder wo es ihnen sonst noch beliebt und zweitens gibt es Momente, in denen wir ihnen einfach zeigen wollen, dass sie sich immer auf uns verlassen können.
Wir fühlen, wenn sie unsere Hilfe am nötigsten brauchen und gerade dann schnurren wir am lautesten, denn unser Schnurren beruhigt und hilft heilen.
Wir stimmen uns auf sie ein und sind einfach für sie da.

Sicher habt auch Ihr schon einmal die Erfahrung gemacht, wie wohl es tut, eine von uns auf Eurem Schoß zu haben, gerade dann, wenn es Euch mal etwas weniger gut ging, Ihr traurig wart oder einfach ein wenig Geborgenheit gebraucht habt?

In diesem Sinne und im Namen aller „Therapie“- Katzen denkt bitte beim nächsten Mal an meine Worte, wenn Ihr einmal mehr im Begriff seid, unsereine in hohem Bogen vor die Tür zu setzen, nur weil wir demonstrativ und in freudiger Erwartung Eure Bettstatt belagern, um sie, fürsorglich wie wir sind, in unserer meditativen Grundhaltung wärmend für Euch vorzubereiten.

In tiefer Verbundenheit
Manou

Tagesgedanken vom10.11.2014, Zafiras Katze

Manou 037Leben und leben lassen

Inzwischen haben wir Herbst und, ehrlich gesagt, ich bleibe meist viel lieber drinnen, als mit kalten Pfoten draußen rum zu laufen.
Auch die Menschen halten sich immer weniger draußen auf.
Es ist für alle Lebewesen die Zeit des Rückzugs, wenn es zum Jahresende geht.

Draußen tummeln sich noch die Gefiederten, tanken letzte Vitamine vom Sommer und freuen sich an den Äpfeln, die im Garten liegen.
Jetzt ist die Zeit, auch ihnen ein Plätzchen einzuräumen, wo sie sein und ein wenig Futter finden können, wenn der Winter so richtig kalt daher kommt.

Geben und nehmen, leben und leben lassen.

Denkt auch an diejenigen, die am Boden schlafen und richtet ihnen ein Fleckchen ein, wo sie die kalte Jahreszeit überdauern können.
Ein jeder von uns braucht seinen Raum.

Bei uns zu Hause werden Nüsse raus gelegt für das flinke Eichhörnchen und die fröhlichen Eichelhäher. Über die Krümel von Brot und Kuchen freuen sich Herr Fridolin und seine Frau Amseli, Äpfel bleiben immer auch ein paar für die Würmer, Vögel und Bäume selbst zurück und etwas von den Speisen, die bei Zafira auf dem Tisch stehen, legt sie oft auf ein Tellerchen als Dank für die Tiere und anderen Wesenheiten, die ihren Garten bevölkern und natürlich auch für Mutter Erde, die uns all das Gute schenkt.

Zafiras Katze – Vom Umgang mit Eurer Pfanzenwelt

Dieser Tage habe ich einem Gespräch unter Nachbarn gelauscht. Dabei ging es um die Frage, Obstbäume spritzen oder natürlich wachsen lassen.
Das hat mich dann doch so beschäftigt, dass ich mich erst mal in meine Höhle verkrochen habe, um mir ein Paar Gedanken darüber zu machen

Also jetzt mal Klartext: Ihr wollt schöne große Früchte in Eurem Garten, doch ohne dass die Tiere auch was davon haben dürfen. Lieber pflückt Ihr die letzte Kirsche vom Baum, bevor Euch die Vögel auch nur eine weg stiebitzen können. Trotzdem wollt Ihr, dass sie im Sommer und Winter für Euch singen und Eure Gärten mit ihrem bunten Gefieder erfreuen.

Ihr zerrt Eure Brennnesseln aus den Beeten, weil sie Euch vielleicht „verletzen“ könnten und Ihr sie für Unkraut haltet. Gleichzeitig, erwartet Ihr, dass sich viele Schmetterlinge in Euren Blüten tummeln – nur aufwachsen sollen sie bitteschön woanders.
Honig mögt Ihr gerne, doch wenn Ihr die Giftspritze auspackt, erwischt sie ebenso die Bienen, ganz zu schweigen von den Ameisen, die so emsig in Euren Gärten arbeiten , ohne überhaupt jemandem etwas zu Leide zu tun – und die, die ich hier nenne sind ja nur ein paar von den vielen Tieren, die sich in Eurem Garten ansiedeln und dort Ihr Zuhause finden wollen.

Das heißt konkret, Ihr wollt nehmen, ohne zu geben. Das Leben braucht ein Gleichgewicht und vielleicht sollt Ihr Euch, wenn die nächste „Plage“ Euren Garten überrollt, einfach einmal fragen, ob Ihr dieses Gleichgewicht eher stört, anstatt es aufrecht zu halten.
Lasst immer auch etwas für die Tiere im Garten zurück. Setzt einen Komposthaufen an oder lasst Euch etwas anderes nettes einfallen, womit Ihr der Natur für ihre Gaben dankt und die Tiere ebenfalls wissen lasst, dass Ihr sie wertschätzt und sie ihren Raum in Eurem Garten haben dürfen.

Teilt, anstatt auszubeuten. Denn so haben alle was davon.
In Liebe zu Euch Menschen
Manou